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Das zweite Halbjahr 2018 beginnt mit der Bestätigung, dass sich vergangene Entwicklungen nicht kontinuierlich fortsetzen werden.

Die Notenbanken haben ihre Absichten für die Märkte in den nächsten Monaten präzise dargelegt, so dass wir hier keine besonderen Überraschungen erwarten, es sei denn, es träten Veränderungen auf makroökonomischer Ebene auf. Dieses Szenario scheint dezeit allerdings unrealistisch.

Die Zinsen haben nun den Weg nach oben gefunden. Das bedeutet, dass die Trendwende für die Anleihenmärkte insbesondere in Europa, weiterhin zu einer Schwäche in diesem Bereich führen wird. Durch das Ende des "Quantitative Easing und damit der künstlich aufrechterhaltenen Rendite, wird es immer schwieriger, die Zinsdifferenz gegenüber dem  Dollar zu vertreten. Momentan liegt die Rendite der 10-jährigen US-Staatspapiere bei 2,94%, verglichen mit den 0,44% der deutschen und den 2,62% der italienischen Staatspapiere, dies nach einem starken Anstieg des BTP/Bund-Spread, der über 200 BP stieg. Daher bevorzugen wir kurze Laufzeiten und US-Anleihen, die - zumindest teilweise - durch das Wechselkursrisiko gedeckt sind.
Auf europäischer Ebene könnten nationale Interessen die Kompaktheit der Union stören, was für die Zentralbank Schwierigkeiten bei der Verfolgung ihrer Ziele nach sich ziehen würde.
Auf internationaler Ebene wird die protektionistische Politik im Zusammenhang mit dem Zollkrieg zunehmend diskutiert werden. Im Moment berechnen die Analysen Konsequenzen in der Größenordnung von "basis point Prozentpunkten auf das globale Bruttoinlandsprodukt. Dabei ist es wichtig, den Bruchpunkt zu verstehen, jenseits dessen die Märkte negativ werden. Letzteres scheint jedoch nicht die  Absicht von Donald Trump zu sein.  Es geht wohl eher darum, aus einer "Position des Stärkeren zu handeln. Die Unberechenbarkeit der Entscheidungen jedoch schürt Ängste vor einer möglichen Eskalation.
Wir werden die Schwellenländer weiterhin untergewichten und Bonus-Zertifikate einbeziehen. Diese wählen die Investment Experten der  PRADER BANK nach der strengen Methode des unabhängigen und ISO-qualitätszertifizierten Beratungsprozesses, indipendent professional Financial Advice (i-proFA) aus, um eine grundsätzlich steuerbare Deckung gegen Indexpreisverluste zu erzielen. In erster Linie werden die Währungen das "Dampfablassventil für all diese Ereignisse sein. Der Euro dürfte in dieser Phase schwach bleiben, aber das vorhergesagte Ende des Quantitative Easing und makroökonomische Daten, die besser als erwartet ausfallen, könnten dem Euo im vierten Quartal auch neue Impulse verleihen. Der US-Dollar wird auch in den kommenden Monaten stark bleiben.