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Es ist, als ob ein Nebelschleier sich über
die Welt gelegt hätte und die klare Sicht beeinträchtigt.

2018 war überwiegend von einem Umfeld geprägt, in dem starke Veränderungen auf allen Gesellschaftsebenen in Gang waren. Es war ein Jahr, in dem sich geltende Paradigmen in neue, kaum greifbare Richtungen verschoben.

 

Das globale Umfeld war von politischen Spannungsfeldern dominiert: USA und China, die gegenseitige Auferlegung von Strafzöllen und nicht zu vergessen auch die Entwicklung der Zinsen, um die Wirtschaftsentwicklung zu steuern.

 

Dazu kamen der Brexit, Syrien, die Ukraine …  auch die Situation in Italien spielten eine gewisse Rolle.

 

Eines ist klar: Die Märkte mögen politische Implikationen und Einmischungen nicht. So endete 2018 als ein Jahr, in dem die Werte aller wichtigen Referenz-Anlageklassen gleichzeitig negativ waren.

 

Es ist, als ob ein Nebelschleier sich über die Welt gelegt hätte und die klare Sicht beeinträchtigt.

Für 2019 gilt es, die Auswirkung der politischen Themen zu verstehen.

 

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum zwischen den verschiedenen geografischen Gebieten bleiben einheitlich positiv. Sie sind für die nächsten zwei Jahre zwar positiv, haben aber doch einen leichteren Rückgang zu verzeichnen

 

Die Inflation der Industrieländer wird tendenziell unter 2% bleiben (der von Hauptzentralbanken gewünschte Zielwert), nur in den USA ist sie höher geschätzt.

 

Die Verringerung der entgegenkommenden Währungspolitik der EZB könnte dazu führen, dass es auch eine leichte Zinserhöhung in der EU gibt. Mit einer Zinserhöhung werden die Anleihen, vor allem auf dem langfristigen Teil der Zinskurve, ein gefährdeter Bereich sein.

 

Für die Aktienmärkte sehen wir keine definitive Trendwende und sind daher der Auffassung, dass sich die Märkte lateral entwickeln könnten (auch mit hoher Volatilität). Zum Zeitpunkt halten wir die Rückkehr auf die Höchstwerte nicht für wahrscheinlich, Rohstoffe hingegen, könnten einen Kursanstieg erfahren. Die Komponente dieser Anlageinstrumente, die als "Fluchtwährung" gilt, wäre dann eine Möglichkeiten zur Diversifizierung. Das Thema «Zölle» wird die Preise weiterhin beeinflussen.

 

Auf den Devisenmärkten ist ein Erstarken des Euro gegenüber den Hauptwährungen zu erwarten, wobei Bewegungen in beiden Richtungen kurzfristig nicht ausgeschlossen werden können. Je nach Ergebnis des Brexit, könnte sich die Richtung des Euro dem GBP gegenüber plötzlich ändern.