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Market Letter 1/2020
Ausblick

Für 2020 wird es viele Themen geben, einige werden unverändert bleiben wie z.B. US/China, Brexit usw., andere kommen hinzu (US/Iran), aber es wird in diesem Jahr notwendig sein, sich konsequent in Übereinstimmung mit der Haltung der Zentralbanken zu verhalten. Wir glauben, dass sich die Aktienmärkte auf den erreichten Niveaus konsolidieren und dann einen neutralen / positiven Trend entwickeln werden. Die Vereinigten Staaten werden weiterhin die Lokomotive der Welt sein und ihre Leistung wird die Leistung aller anderen bestimmen. In einer so heiklen Situation wie der gegenwärtigen, ist eine korrekte Asset Allocation des Portfolios von grundlegender Bedeutung. Die Aufnahme einer "low volatility" Aktienkomponente und einer Komponente in Bonus-Zertifikaten in das Portfolio bieten einen teilweisen Schutz vor Verlusten und zugleich auch attraktive Renditen. Eine Stärkung des Euro könnte das Wachstum der Ak-tienindizes der Euro-Länder mit einer großen "Export-komponente" verlangsamen. Bei den Rohstoffen ist es schwierig, an eine endlose Aufwärtsbewegung der Preise zu denken, plausibler scheint eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau. Insbesondere bei den Rohstoffen sollten politische Themen nicht unterschätzt werden. Die Entwicklung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran werden sich auf die Preise der wichtigsten Energieträger wie Öl und Erdgas auswirken. Darüber hinaus wird das Problem der "US-Zölle" weiterhin die Preise verschiedener Industriemetalle beeinflussen. In den Devisenmärkten wird eine langsame und graduelle Erholung des Euro gegenüber den Hauptwährungen (USD, CHF, JPY) erwartet, wobei kurzfristig volatile Bewegungen in beide Richtungen nicht auszuschließen sind. Eine andere Sichtweise nehmen wir für das britische Pfund ein, für das eine Stärkung gegenüber dem Euro erwartet wird, sollte der Brexit zu einem entscheidenden Ergebnis kommen.